Dringend Rat: Arbeitsverhältnis nach langer Krankmeldung unk

samedi 11 octobre 2014

Ein Freund steckt absolut in der Patsche: Bislang Halbtagsstelle bei einem Unternehmen mit unannehmbaren Arbeitsbedingungen (Gewalt, Alkohol, Arbeitszeit auf Abruf, Einsatzorte ständig variierend) Und absoluter Niedriglohnbereich…

Er ist seit mehr als einem halben Jahr krankgeschrieben. Über 50.

Druck von der Krankenkasse, Rehamaßnahme, Geht nicht, weil er eine schwerstmehrfachbedinderte Tochter hat, deren Mutter ebenfalls sehr krank ist.

Druck vom Arbeitgeber: Hamburger Modell. Paar Stunden die Woche wieder einsteigen. Das hält er nicht aus, wegen begründeter Angst.

Krankmeldung läuft Mitte nächster Woche aus… Bis dahin muss er wissen, wie es weitergeht.



Er wollte / will sich selbstständig machen. Geschäftsidee ist laut KfW-Berater tragfähig, aber erst auf lange Sicht.



Jetzt weiß er nicht, ob er mit der vorhandenen Bestätigung des Arztes, dass diese Arbeit nicht zumutbar ist selber kündigen soll. Die Bescheinigung müsste eigentlich reichen gegen Sperrung.

Aber dann gerät er wieder in diese Bewerbungsverpflichtung.



Oder soll er es auf die Kündigung vom Arbeitgeber ankommen lassen?



Er kriegt minimales Arbeitslosengeld. Soll / kann er dann aus der Arbeitslosigkeit ein Nebengewerbe anmelden und die Selbstständigkeit weiter vorbereiten?



Kann er sich anstellen lassen bei einer Firma, die ihn eine Weile trägt (begrenzt), Das könnte eventuell ein Verein machen, ist aber noch nicht definitiv geklärt.



Macht es Sinn, schon vorher bei der Rentenversicherung vorzusprechen, ob die die vorläufige Tragfähigkeitserklärung akzeptieren.



Ich weiß, dass sind sehr spezielle Fragen, Aber vielleicht hat doch schon jemand von Euch Erfahrungen in dieser Richtung. Oder kennt jmd., der fachkundig beraten kann. Arbeitsrecht, Sozialrecht, ich weiß es nicht. Ich will meinem Freund auf jeden Fall helfen.



Er will die Selbstständigkeit damit verbinden, Arbeitsplätze für Behinderte zu schaffen.



Freue mich über jeden Hinweis




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